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Schüleraustausch mit dem Gymnasium Sokolov |
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Freitag, den 06. November 2009 um 23:17 Uhr |
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Jedes Jahr, wenn in Tschechien Ende August die achtwöchigen Sommerferien Geschichte sind, laufen die Vorbereitungen für den Schüleraustausch im Rahmen der Euregio Egrensis zwischen den Gymnasien in Sokolov und Klingenthal auf Hochtouren.
Das Programme müssen entsprechend vorbereitet und finanzielle Mittel beschafft werden. Da Letztere auf beiden Seiten der Staatsgrenze seit Beginn des Austausches vor 12 Jahren immer knapper geworden sind, lässt sich ein Treffen der Jugendlichen aus Sokolov und Klingenthal nur noch jeweils für einen Tag durchführen. Das ist sehr schade, darin sind sich die beiden Organisatorinnen Ilsa Spiralova und Antje Künzl einig.
Bereits am 16. September reisten 15 ausgewählte Schüler der beiden 10. Klassen des Klingenthaler Gymnasiums am frühen Morgen mit dem Zug nach Sokolov. Dort wurde man bereits erwartet, um nach einer kurzen Begrüßung die Schule zu besichtigen. In Lazne Kynzvart ( Bad Königswart) wurde das Schloss von Fürst Metternich besichtigt. Dabei war die knapp einstündige Führung kurzweilig und hochinteressant. Ein zünftiges Mittagsmal nach jugendlicher Manier, es gab Schnitzel, Pommes uns Salat, wurde in Kladska (Glatzen) eingenommen, bevor es mit dem Bus weiter nach Marianske Lazne (Marienbad) ging. Bei strahlendem Sonnenschein machte der Stadtbummel und ein wenig shoppen gehen gleich noch mal so viel Spaß. Die Hauptattraktion war natürlich, als punkt 15 Uhr der Gefangenenchor aus der Oper „Nabucco“ von Guiseppe Verdi erklang und dazu synchron die Wasserfontainen des Springbrunnens tanzten und bei fortissimo gen Himmel schossen.
Am nächsten Mittwoch machten sich die tschechischen Schüler zum Gegenbesuch auf den Weg nach Klingenthal. Man hatte sich schon ein wenig kennengelernt, die Gäste aus dem Nachbarland sprechen sehr gut deutsch, entsprechend herzlich war auch der Empfang. Nach der Besichtigung des Skisportgymnasiums erklomm man unter sachkundiger Führung den Anlaufturm der Vogtland-Arena, ein beeindruckendes Bauwerk, dem stimmten alle zu. Ein Besuch des Mineralienzentrums und eine Führung durch die Grube Tannenberg ließen keine lange Weile aufkommen. Zurück nach Mühlleithen ging es auf Schusters Rappen.
Mit dem Bus wieder in Klingenthal angekommen war für die tschechischen Gäste noch Gelegenheit, sich im Stadtzentrum etwas umzusehen und das eine oder andere Mitbringsel zu kaufen. So verabschiedete man sich und tauschte noch kleine Gastgeschenke aus, bevor sich der Zug durch die engen Täler wieder nach Sokolov schlängelte. jok
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